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Heizkörperthermostat Vergleich 2016


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3-Fakten,-warum-sich-ein-neuer-Heizkörperthermostat-lohnt

Drei Fakten, warum sich ein guter Heizkörperthermostat lohnt

Heizkörperthermostate dienen der Regelung der Raumtemperatur und sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Das mechanisch oder elektrisch betriebene Bauteil sorgt dafür, dass Sie in ihren eigenen vier Wänden maximalen Komfort bei möglichst geringen Heizkosten genießen können. Neben dem klassischen Thermostatventil bieten führende Hersteller heute ein breites Spektrum an alternativen Thermostaten an. Doch warum sollten Sie als Nutzer überhaupt in einen guten Heizkörperthermostat investieren?

1Mit einem guten Heizkörperthermostat sparen Sie bares Geld. Der Thermostat ist im Wesentlichen dafür verantwortlich, den Durchfluss an Warmwasser durch den Heizkörper zu regulieren. Primäres Ziel ist es dabei, die gewünschte Raumtemperatur mit möglichst geringem energetischem Aufwand sicherzustellen.

Bei einer klassischen Gas- oder Ölheizung ist die Durchflussmenge an heißem Wasser direkt proportional zum Energieaufwand und damit auch zu den Energiekosten.

Mit einem guten Thermostat können Sie Brennstoff einsparen und Ihre Energiekosten signifikant senken.

2Ein guter Heizkörperthermostat optimiert die thermische Behaglichkeit im Raum. Die primäre Aufgabe eines jeden Thermostats ist das schnelle und effiziente Erreichen der von Ihnen als angenehm empfundenen Temperatur im Raum.

Die Temperatur ist die wichtigste thermodynamische Größe in Bezug auf die Behaglichkeit und hat Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, die Arbeitsproduktivität und die Gesundheit.

3Mit einem möglichst effizienten Heizkörperthermostat können Sie einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten. Bezogen auf den gesamten Primärenergieverbrauch nimmt die Beheizung von Gebäuden einen Anteil von rund einem Drittel ein. Im Rahmen der Energiewende stellt das Thema Raumwärme daher einen zentralen Aspekt der politischen Bemühungen um eine Senkung der CO2-Emissionen dar. Bei klassischen Heizungsanlagen ist der Ausstoß klimaschädlicher Gase proportional zur Durchflussmenge an heißem Wasser. Durch einen modernen und effizienten Heizkörperthermostat können Sie also nicht nur Betriebskosten senken, sondern auch CO2-Emissionen reduzieren.
Heizkörperthermostat der Geld spart
So sparen Sie
Co² Emissionen
was-ist-ein-heizkoerperthermostat

Was ist ein Heizkörperthermostat?

Bei einem Heizkörperthermostat handelt es sich um ein mechanisches oder elektrisches Bauteil, das der Regelung der Raumtemperatur dient. Das Funktionsprinzip eines Thermostats ist unabhängig von dem verwendeten Modell und basiert immer auf der Regulierung des Volumenstroms im Inneren des Heizkörpers.

Ein klassisches Heizungsnetz besteht in der Regel aus einer Erzeugungsanlage, einem Rohrnetz zur Leitung des Heizwassers sowie den Verbrauchern und einigen weiteren Komponenten wie Umwälzpumpen und Entgasungsanlagen.

Die Aufgabe des Thermostats besteht darin, mithilfe eines Ventils oder einer anderen Vorrichtung den Wasserdurchfluss in den Verbrauchern in Abhängigkeit der Raumtemperatur zu regeln. Dazu ist das Bauteil mit einem Temperaturfühler ausgestattet, der entweder direkt im Thermostat integriert ist oder an einem anderen Ort im Raum angebracht wird. Darüber hinaus verfügt der Thermostat über eine Vorrichtung, mithilfe derer der Nutzer die gewünschte Raumtemperatur vorgeben kann.

Beim klassischen mechanischen Thermostatventil kann der Nutzer dazu ganz einfach den Kunststoffgriff in die gewünschte Position drehen. Bei modernen Thermostaten können Sie die Anforderungen auch elektronisch vorgeben und beispielsweise in Abhängigkeit der Tageszeit steuern.

Der Thermostat vergleicht die vom Temperaturfühler ermittelte Ist-Temperatur mit der vom Nutzer geforderten Soll-Temperatur und reguliert den Volumenstrom des Heizwassers in Abhängigkeit dieser Größe. Wenn es im Raum zu kalt ist, fährt das Ventil je nach Thermostat durch eine thermische Volumenänderung oder einen Elektromotor zurück und sorgt damit für einen höheren Volumenstrom. Wenn es zu warm ist, reduziert der Thermostat den Volumenstrom und sorgt für eine geringere Wärmeabgabe.

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Wie kann ich erkennen, dass ich einen neuen Heizkörperthermostat brauche?

Sowohl mechanische als auch elektrische Heizkörperthermostate leiden wie die meisten technischen Geräte unter Verschleiß. Sensible Komponenten wie Temperaturfühler, Übertragungsstifte, Ventile oder Elektromotoren weisen eine begrenzte Lebensdauer auf. Wenn beispielsweise der Sensor die Änderung der Raumtemperatur nicht mehr korrekt an das Ventil weitergibt, ist die präzise Regelung der Durchflussmenge nicht gewährleistet.

In der Regel handelt es sich dabei um einen schleichenden Prozess, den Sie als Nutzer nicht unmittelbar wahrnehmen.

Die folgenden typischen Anzeichen deuten jedoch darauf hin, dass der Heizkörperthermostat nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert und ausgetauscht werden sollte:

  • Wenn sich der Kunststoffgriff an einem mechanischen Thermostat nur noch sehr schwer bewegen lässt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das Stellrad zur Festlegung der Ventilöffnung beschädigt. In diesem Fall kann die präzise Regelung des Durchflusses nicht mehr gewährleistet werden.
  • Wenn der Heizkörper auch bei Null-Stellung des Thermostats warm ist, können Sie ebenfalls von einem defekten Ventil ausgehen. Dieser Fall wiegt besonders schwer, da durch den kontinuierlichen Durchfluss von Heizwasser der Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen ansteigen.
  • Wenn die Heizkörperthermostate in Ihrem Haushalt nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren, macht sich das in der Regel auch auf der jährlichen Heizkostenabrechnung bemerkbar. Wenn Sie trotz unverändertem Nutzungsverhalten deutlich mehr Gas oder Öl verbrauchen, sollten Sie ebenfalls einen Austausch in Erwägung ziehen. Dabei ist zu beachten, dass der Energieverbrauch auch von den Witterungsbedingungen abhängt und natürlichen Schwankungen unterworfen ist.

Bezüglich des Austauschs von Heizkörperthermostaten gibt es keine verpflichtenden Vorgaben. Im Sinne einer energieeffizienten Betriebsweise und möglichst geringen Energiekosten sollten Sie jedoch regelmäßig prüfen, ob alle Thermostate ordnungsgemäß funktionieren. Generell liegt die Lebenserwartung klassischer Thermostatventile bei rund 15 bis 20 Jahren.

Warum-sparen-Thermostate-Energie-und-Kosten

Warum spart ein Heizkörperthermostat Energie und Kosten?

Heizkörperthermostate haben einen entscheidenden Einfluss auf den Energieverbrauch in Gebäuden. Durch die Reduzierung des Durchflusses auf das erforderliche Minimum sorgt der Thermostat dafür, dass der Verbrauch an fossilen Brennstoffen reduziert wird und Energiekosten gesenkt werden. Moderne elektronische Heizkörperthermostate können sogar vom Nutzer so programmiert werden, dass die erforderliche Raumtemperatur in Abhängigkeit der Tageszeit geregelt wird.

Heizkörperthermostate sparen GeldEs ist nachgewiesen, dass je nach vorhandener Isolierung des Wohnraums schon mit einem Grad Celsius 7% Kosten eingespart werden
Gemäß einer Studie der TU Dresden können Verbraucher durch den Austausch alter Thermostate rund 7 Prozent an Energie sparen. Die Reduzierung der Energiekosten verläuft in etwa proportional zum Energiebedarf und beträgt damit ebenfalls rund 7 Prozent. Für einen Haushalt mit einer Wohnfläche von 100 m² bedeutet diese Modernisierungsmaßnahme eine energetische Einsparung von bis zu 1.500 kWh. Je nach aktuellen Gas- beziehungsweise Ölpreisen können Sie durch den Austausch also rund 100 Euro an Heizkosten einsparen. Zur Berechnung der Amortisation sind die Kosten für den Austausch zu berücksichtigen. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie den Austausch des Heizkörperthermostats auch selbst vornehmen, sodass sich die Maßnahme innerhalb kurzer Zeit rentiert.

Elektronische Thermostate sind mithilfe einer intelligenten Regelstrategie in der Lage, den Heizenergieverbrauch sogar um bis zu 23 Prozent zu reduzieren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Investition in elektronische Thermostate höhere Kosten mit sich bringt als die Anschaffung klassischer, mechanischer Thermostatventile.

Der Bundesweite Heizspiegel hilft Verbrauchern dabei, den eigenen Energieverbrauch mit dem bundesdeutschen Durchschnitt zu vergleichen. Neben dem Thermostatventil spielen natürlich auch zahlreiche andere Aspekte eine Rolle. Vor allem das Nutzerverhalten ist von entscheidender Bedeutung für den Energiebedarf. Durch die Reduzierung der gewünschten Raumtemperatur um nur ein Grad können Sie 6 Prozent Wärmeenergie einsparen. Weitere Einsparungen lassen sich durch die Absenkung der Temperatur in Zeiten ohne Raumnutzung realisieren.

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So schnell machen sich Heizkörperthermoste bezahlt

Für Verbraucher stellt sich bei der Investition in neue Heizkörperthermostate primär die Frage, ob und in welchem Zeitraum sich diese Maßnahme finanziell rentiert. Darüber hinaus spielen bei der Entscheidungsfindung auch ökologische Aspekte, die thermische Behaglichkeit und der Bedienkomfort für den Nutzer eine Rolle.

armortisationszeiten Heizkoerperthermostat
An erster Stelle muss sich die energetische Sanierungsmaßnahme aber finanziell amortisieren.
Die Frage nach der Amortisationszeit kann pauschal nicht beantwortet werden und hängt von diversen Einflussfaktoren ab:

  • Der Zustand des Gebäudes ist von entscheidender Bedeutung für die Amortisationszeit. Bei Altbauten rentiert sich die Investition aufgrund der vergleichsweise geringen Effizienzstandards und des entsprechend hohen Wärmebedarfs relativ schnell. Bei neuen Gebäuden und sanierten Bestandsgebäuden ist der Wärmebedarf signifikant geringer als bei Altbauten. Aus diesem Grund können Sie relativ betrachtet zwar eine erhebliche Einsparung erreichen, die absolute finanzielle Entlastung hält sich aber in Grenzen.
  • Die Art des Heizkörperthermostats hat ebenfalls Einfluss auf die Amortisationszeit. Wenn Sie Ihre konventionellen, mechanischen Thermostate gegen moderne, elektronische Geräte austauschen, hängt die energetische Einsparung von dem gewählten Modell ab. Die Einsparquote bewegt sich in der Regel in einem Spektrum von 5 bis 30 Prozent und hängt beispielsweise davon ab, ob der Thermostat programmierbar ist, ob er über einen Fenster- und Türkontakt verfügt und ob er per Funk gesteuert werden kann.
  • Die Energiepreise für Öl und Gas sind bei der Investition in Heizkörperthermostate ebenfalls zu berücksichtigen. Steigende Öl- und Gaspreise reduzieren die Amortisationszeit, während sich die Investition in Zeiten geringer Energiepreise nicht so schnell rentiert.

Die Amortisationszeit ist also für jedes Gebäude unterschiedlich und kann nicht pauschal quantifiziert werden. Die folgenden Beispielwerte geben dennoch Aufschluss darüber, wie sich die Amortisationszeiten für ein Einfamilienhaus verhalten (Quelle: Öko-Institut e.V.). Bei einer Amortisationszeit von weniger als 60 Monaten (5 Jahren) ist die Investition generell empfehlenswert, während bei größeren Zeiträumen von Fall zu Fall entschieden werden muss.

Armortisationszeiten Tabelle – So schnell haben Sie ihr Geld zurück

Einsparquote 5 % 10 % 15 % 30 %
Altbau unsaniert 35 18 12 6
Neubau EnEV 2009 140 70 47 23
Neubau KfW 70 179 90 60 30
Neubau Passivhaus 636 318 212 106


Tabelle 1: Amortisationszeiten in Monaten für verschiedene Gebäudetypen und Einsparquoten

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Welche Heizkörperthermostate gibt es und welche sind am besten?

Das konventionelle, mechanische Thermostatventil wird zurzeit immer mehr von modernen, elektronischen Alternativen verdrängt. Im Laufe der letzten Jahre haben Hersteller zahlreiche neue Modelle auf den Markt gebracht. Neben elektronischen Heizkörperthermostaten spielen vor allem Funk-Thermostate und Smart-Home-Thermostate eine immer größere Rolle in der Gebäudetechnik.

Platz 4: Der mechanische Heizkörperthermostat

mechanische heizkörperthermostatKonventionelle Thermostatventile basieren auf einer mechanischen Regelung des Volumenstroms und stellten jahrelang das Nonplusultra in der technischen Gebäudeausrüstung dar. Der Thermostat besteht im Wesentlichen aus einem Unterteil mit Ventil sowie dem sogenannten Thermostatkopf. Herzstück des Bauteils ist der mit Flüssigkeit oder Gas gefüllte Temperaturfühler, welcher mithilfe der temperaturabhängigen Volumenänderung das Ventil öffnet und schließt. Wenn es im Raum wärmer wird, dehnt sich die Flüssigkeit im Fühler aus, sodass das Ventil den Querschnitt in der Heizleitung reduziert. Im Falle einer Abkühlung öffnet das Ventil die Leitung, sodass heißes Wasser nachströmen kann. Durch das Drehen des Kunststoffgriffs am Thermostat hat der Verbraucher zudem die Möglichkeit, die gewünschte Raumtemperatur vorzugeben und das Ventil manuell zu verstellen. In der Regel entspricht Stufe 1 einer Raumtemperatur von 12 Grad Celsius. Jede weitere Stufe bedeutet eine Erhöhung der Temperatur um drei bis vier Grad.

Konventionelle Thermostatventile sind sehr günstig und funktionieren in der Regel zuverlässig. In Hinblick auf die Energieeffizienz können mechanische Thermostate aber nicht mit modernen Reglern mithalten. Darüber hinaus besteht bei mechanischen Ventilen die Gefahr, dass sich die Effizienz des Heizungssystems durch Ablagerungen im Laufe der Jahre verschlechtert. Wenn Sie über den Austausch Ihrer Thermostate nachdenken, sollten Sie von Fall zu Fall entscheiden. Während sich die Maßnahme bei regelmäßig beheizten Räumen wie dem Wohnzimmer oft rentiert, gibt es in wenig genutzten Kellerräumen keine Notwendigkeit für einen Austausch.

PROS:
  • zuverlässig
  • günstig

CONS:
  • manuell Einstellbar
  • ungenaue Temperatureinstellung
  • viele Faktoren die den Thermostaten funktionsuntüchtig machen können
  • wenig Komfort

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Platz 3: Elektronische Heizkörperthermostate

Quelle: AmazonHinsichtlich des Funktionsprinzips unterscheiden sich elektronische Heizkörperthermostate nur unwesentlich von mechanischen Ausführungen. Der Volumenstrom wird auch bei dieser Variante per Ventil geregelt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass elektronische Modelle über deutlich mehr Funktionen verfügen, sodass thermische Behaglichkeit und Energieverbrauch positiv beeinflusst werden können. Ein elektronischer Thermostat verfügt neben dem Temperaturfühler auch über eine Uhr, einen kleinen Computer sowie einen Elektromotor. Mithilfe des Computers kann der Nutzer in Abhängigkeit seiner Gewohnheiten tageszeitabhängige Raumtemperaturen vorgeben und auf diese Weise den Energieverbrauch erheblich senken. Das System ist so in der Lage, die Raumtemperatur beispielsweise nachts oder während der Arbeitszeit automatisch abzusenken. Dadurch sparen Sie als Verbraucher nicht nur Energiekosten, sondern dürfen sich auch über ein Plus an Komfort freuen: Einmal eingestellt, regelt der Thermostat die Raumtemperatur völlig automatisch.

Aufgrund des komplexen Aufbaus sind elektronische Thermostate deutlich teurer als konventionelle Modelle. In vielen Fällen rentiert sich der Austausch dank der geringeren Energiekosten aber.

PROS:
  • zuverlässig
  • relativ günstig
  • verfolgt automatisch einen Heizplan
  • verfügt über verschiedene Heizmodi
  • zahlt sich schnell aus

CONS:
  • Temperaturfühler sitzt in dem Thermostaten
  • Bedienung relativ umständlich bei vielen Thermostten

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Platz 2: Funk-Heizkörperthermostate

funk heizkörperthermostatIm Vergleich zu normalen elektronischen Heizkörperthermostaten bieten Funk-Thermostate weitere Vorteile. In Bezug auf die thermische Behaglichkeit bietet diese Variante die Möglichkeit, durch eine freie Positionierung des Temperatursensors im Raum eine noch höhere Präzision der Regelung zu erreichen. Bei konventionellen Geräten ist der Temperaturfühler direkt im Thermostat untergebracht, wodurch die Temperatur durch äußere Einflüsse wie Zugerscheinungen oder direkte Sonneneinstrahlung verfälscht werden kann. Bei der Funk-Variante kann der Sensor beispielsweise in der Mitte des Raumes positioniert werden, wodurch der gemessene Temperaturwert den realen Luftzustand besser wiedergibt. In vielen Fällen sparen Sie mit Funk-Heizkörperthermostaten darüber hinaus auch Energiekosten ein.

Moderne Modelle verfügen darüber hinaus auch über Fensterkontakte, mithilfe derer die Heizleistung beim Öffnen eines Fensters automatisch reduziert wird. Die Programmierungsmöglichkeiten mit Funk-Thermostaten sind sehr vielfältig. Der Nutzer kann nicht nur wochentagspezifische Heiz- und Absenkphasen definieren, sondern auch Urlaubs-, Wochenende oder Nachtmodi einstellen. Einige Geräte sorgen durch regelmäßiges Umwälzen des Heizwassers im Sommer zudem dafür, dass sich im Leitungsnetz kein Kalk anlagert.

PROS:
  • zuverlässig
  • relativ günstig
  • verfolgt automatisch einen Heizplan
  • verfügt über verschiedene Heizmodi
  • zahlt sich schnell aus
  • Bedienung deutlich leichter
  • deutlich präzisere Temperaturmessung
  • verfügt teilweise über ein Anti-Verkalkungs-Modus
  • spart nach Studien 23 % ein
  • zahlt sich also schnell aus

CONS:
  • teuer

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Platz 1: Smart-Home-Thermostate

Quelle: AmazonSogenannte Smart-Home-Thermostate stellen derzeit das Nonplusultra auf dem Markt für Heizkörperthermostate dar. Dank einer intelligenten Regelstrategie können Sie mit dieser Variante ein Maximum an Energieeffizienz und Komfort erreichen. Der Nutzer kann dabei einfach per App auf dem Smartphone einstellen, in welchen Räumen er zu welchem Zeitpunkt welche Temperatur wünscht. Wenn Sie also beispielsweise einmal vergessen haben, vor dem Urlaub die Heizleistung abzusenken, können Sie dies per Smartphone im Handumdrehen nachholen.

Ob Sie in Ihren eigenen vier Wänden eine Heizungssteuerung per Smartphone wünschen, bleibt Ihrer persönlichen Vorliebe überlassen. Smart-Home-Thermostate liegen bei Neubauten im Trend und lassen sich hervorragend mit der Steuerung anderer Geräte per Smartphone kombinieren. Den höheren Kosten stehen Vorteile wie eine sehr bequeme Bedienung, ein hohes Maß an Energieeffizienz und geringere Betriebskosten entgegen. Zu beachten ist, dass bei allen elektronischen Varianten Batterien zum Einsatz kommen, die hin und wieder ausgetauscht werden müssen.

PROS:
  • extrem zuverlässig
  • verfolgt automatisch mehrere Heizpläne
  • jeder Raum kann anders eingestellt werden
  • verfügt über verschiedene Heizmodi
  • zahlt sich sehr schnell aus
  • Bedienung maximal leicht
  • extrem präzise Temperaturmessung
  • verfügt teilweise über ein Anti-Verkalkungs-Modus
  • spart nach Studien 23 % ein
  • zahlt sich aus

CONS:
  • einmalig hohe Anschaffungskosten


Die verschiedenen Heizkörperthermostate im Vergleich

Typ Kosten Effizienz Weitere Funktionen
Konventionelles Thermostatventil Gering Mittel
Elektronischer Thermostat Mittel Gut Programmierung
Funk-Thermostat Hoch Sehr gut Programmierung Zentrale Steuerung
Smart-Home-Thermostat Hoch Sehr gut Programmierung Zentrale Steuerung per App oder PC

welche-sonderausstattung-sollte-mit-dabei-sein

Welche Sonderausstattung sollte mit dabei sein?

Dank der rasanten technischen Entwicklung können Sie Ihre Thermostate heutzutage mit zahlreichen technischen Features ausstatten. Das Spektrum reicht von einer einfachen tageszeitabhängigen Programmierung über Funk-Anwendungen und automatischen Wochenendbetrieb bis zu Hightech-Modellen mit integriertem Energiemanagement und Bedienung per Smartphone.

Die Entscheidung, für welche Features Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem Budget und den persönlichen Vorlieben ab. Wenn es um eine energetische Sanierung geht, sollten Sie beim Austausch von Heizkörperthermostaten Prioritäten setzen und sich primär auf die häufig genutzten Wohnräume konzentrieren. Der teure Austausch von Thermostaten in wenig beheizten Kellerräumen wird sich wahrscheinlich auch nach einigen Jahren nicht rentieren. Bei Neubauten macht es durchaus Sinn, im ganzen Gebäude auf ein einheitliches, effizientes System zu setzen. Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass Sie das komplette Heizungssystem mit einer einzigen Anwendung am PC oder Smartphone steuern können.

Bei Sonderausstattungen wie Fenster- oder Türkontakten sollten Sie von Fall zu Fall entscheiden, ob die zusätzliche Funktion den höheren Preis rechtfertigt.

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Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Vor der Investition in neue Thermostate sollten Sie die zu erwartenden Einsparungen abschätzen und die ungefähre Amortisationszeit berechnen. Vor allem bei alten Heizsystemen rentiert sich die Anschaffung neuer Thermostate schon nach kurzer Zeit. Neben den geringeren Energiekosten sprechen der höhere Bedienkomfort und die präzisere Regelung für elektronische Thermostate. Darüber hinaus sollten Sie bedenken, dass Sie mit der Investition in ein modernes Heizsystem auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.

wann-macht-ein-komplettes-heizkörperthermostat-system-sinn

Wann macht ein komplettes Heizkörperthermostat-System Sinn?

Komplette Heizkörperthermostat-Systeme bestehen neben den Thermostaten selbst aus einer zentralen Regelung, mithilfe derer alle Heizkörper in Abhängigkeit der gewünschten Raumtemperatur geregelt werden können. Die Investition in ein derartiges System macht vor allem bei großen Wohnungen mit vielen Heizkörpern Sinn. Der Nutzer spart durch die zentrale Programmierung des Heizsystems nicht nur Zeit, sondern profitiert auch von einem sehr effizienten Heizbetrieb.

Die Investition in ein Heizkörperthermostat-System ist vor allem bei Neubauten sinnvoll. Bei Altbauten mit funktionierenden Thermostaten rentiert sich die Investition in einen Austausch des kompletten Systems in der Regel erst nach vielen Jahren.

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Worauf ist beim Einstellen der Thermostate zu achten?

Die richtige Einstellung des Thermostats stellt viele Verbraucher vor allem bei konventionellen, mechanischen Modellen vor Schwierigkeiten. Der Irrglaube, dass die Heizung auf Stufe 5 schneller warm wird als auf Stufe 3, ist leider sehr weit verbreitet. Tatsächlich stehen die verschiedenen Stufen für die gewünschte Raumtemperatur. Stufe 3 entspricht einer Temperatur von 20 bis 21 Grad. Auf der höchsten Stufe wird die Heizung also nicht schneller warm, sondern heizt lediglich bis zu einer höheren Endtemperatur. Durch die weit verbreitete Angewohnheit, Thermostate bei Ankunft im Gebäude auf die höchste Stufe einzustellen, wird sehr viel Energie verschwendet.

Bei elektronischen Heizungen wird in der Regel ein Zielwert per Knopfdruck vorgegeben, wodurch die Regelung deutlich einfacher ist. Durch die Vorgabe einer tageszeitabhängigen Raumtemperatur können Sie die Regelung komplett dem System überlassen.

Mit-einem-Heizplan-Energie-und-Geld-Sparen

Mit einem Heizplan Energie und Geld sparen

Bei der Einstellung Ihres individuellen Heizplans sollten Sie zunächst beachten, dass Menschen in unterschiedlichen Räumen verschiedene Temperaturniveaus als behaglich empfinden. Während das Badezimmer meistens sehr warm sein soll, sind im Schlafzimmer niedrige Temperaturen zu bevorzugen. Die folgende Tabelle stellt beispielhaft den Heizplan für ein Wohnzimmer dar.

Tageszeit Nachts Morgens Mittags Nachmittags Abends
Temperatur Stufe 1 (12 °C) Stufe 2 (16 °C) Stufe 2 (16 °C) Stufe 3 (20 °C) Stufe 3 (20 °C)


Natürlich hängt der Heizplan ganz wesentlich von Ihren individuellen Angewohnheiten und Ihrem Tagesrhythmus ab.

Heizpläne-FAQ

Heizpläne + häufig gestellte Fragen

Wie sollte im Urlaub geheizt werden?

Die Heizstrategie im Urlaub hängt zum einen davon ab, ob Sie in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus wohnen. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern profitieren von Wärmetransmission aus den angrenzenden Wohnungen und können daher problemlos ungeheizt bleiben. In Einfamilienhäusern sollten Sie im Winter in jedem Fall den Frostschutz an der Heizung aktivieren und dafür sorgen, dass das Gebäude nicht ganz auskühlt. Je nach Dauer des Urlaubs verbraucht das Aufheizen des kompletten Gebäudes mehr Energie als bei einer Absenkung des Temperaturniveaus um einige Grad.

Wie sollte in einer Arbeitswoche geheizt werden?

Bei vielen modernen Thermostatsystemen können Sie in der Programmierung zwischen Arbeitstag und Wochenende unterscheiden. Um eine möglichst energieeffiziente Betriebsweise zu erreichen, sollten Sie dafür sorgen, dass das Haus vor allem im Winter tagsüber nicht komplett auskühlt. Sinnvoll sind eine leichte Absenkung der Temperatur und eine rechtzeitige Anhebung vor Rückkehr von der Arbeit. Im Nachtbetrieb kann die Temperatur wiederum leicht abgesenkt werden.

Was sollte beim Beheizen unterschiedlicher Räume beachtet werden?

Die Heizstrategie hängt natürlich nicht nur von der Tageszeit, sondern auch vom jeweiligen Raum ab. Während Schlafzimmer aus gesundheitlichen Gründen eine Temperatur von rund 18 Grad aufweisen sollten, können Badezimmer problemlos auf rund 23 Grad aufgeheizt werden. Die Temperatur im Wohnzimmer wird bei rund 20 bis 21 Grad als angenehm empfunden, während in der Küche 19 Grad die meisten Menschen zufriedenstellen. Der wichtigste Faktor beim Heizen ist aber Ihr persönliches Wohlempfinden.

Glossar

Begriff Beschreibung
App Über eine Basisstation die mit dem Internet verbunden ist, können alle Heizkörperthermostate individuell über eine App auf dem Smartphone gesteuert werden.
Basisstation Über Funk kommuniziert die Basisstation mit ihren Thermostaten und ist extrem bedienungsfreundlich einzustellen.
Elektronischer Heizkörperthermostat Hierbei handelt es sich um einen Heizkörperthermostaten der auf den Grad genau über ein kleines Display eingestellt werden kann.
Fensterfühler Hochwertige Thermostate verfügen über einen externen Fensterfühler der registriert falls man Stoß-Lüftet. Dadurch funktioniert der Heizkörperthermostat immer zuverlässig.
Funk Heizkörperthermostat Diese Heizkörperthermostate sind über Funk mit einer Basisstation verbunden und werden über sie reguliert.
Heizkörperthermostat Dies ist der klassische Thermostat der 0 bis 5 Stufen hat, aber nur schwer bzw. manuell reguliert wird. Mit ihm kann man keine Energie sparen.
Heizkörper Ein hochwertiger Heizkörper ist beim Energiesparen sehr hilfreich.
Heizung
Regelteil
Steuereinheit Die Steuereinheit ist je nach Art des Thermostaten entweder ein Display mit Einstellrad oder ein normaler Dreh-Heizkörperthermostat.
Thermostat Ein Thermostat kontrolliert das Ventil des Heizkörpers und sorgt somit für die Wärmeregulation.
Thermostatventil Das Thermostatventil M30 ist das meist verwendeteste Ventil auf Heizkörpern.
Ventilantrieb Elektrische Thermostate verfügen über eine elektronische Ventil Öffnung.
Wärmestau Ein Wärmestau ist eine Ansammlung von Wärme. Sie verbreitet sich nicht wie gewünscht im Raum sondern bleibt Zwischen der Heizung und dem Objekt was den Wärmestau verursacht.
Wireless Thermostat Ein Wirless Thermostat ist ein Funk Heizkörperthermostat. Über eine Basisstation lässt sich ein solcher Heizkörperthermostat regulieren.

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